Ab ins Schwimmbad! // Going to the pool!

Wheeeeeeeeeee! Geschafft!

Schnauf. Heute Morgen war ich im Schwimmbad. Ernsthaft. Nach vier Tagen Cardio und Geräten im Fitnessstudio taten meine Füße so weh, dass ich beschloss, für heute den Test meiner neu erworbenen Badehose in die Tat umzusetzen und mein Cardio ins Wasser zu verlegen.

Für viele Transleute ist das Schwimmbad glaube ich so eine Art heiliger Gral der Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Nirgendwo sonst fühlst du dich im wahrsten Sinne des Wortes so nackig, auch wenn die Realität sicher oftmals ganz anders ausschaut.

Abgesehen davon war das eigentliche Erlebnis dann recht antiklimaktisch: Ich war allein in der Umkleide, allein in der Dusche (ok, ich war auch extra früh gegangen für mein erstes Mal) und konnte zum Duschen danach einfach alles ausziehen und mich hinterher mit Handtuch behängen.

Ein paar Blicke auf die Narbe gab es schon, aber eher im Sinne von „äh, ok, Narbe.“ Das Schwimmen tat sehr gut, auch wenn die Narbe sich durch die Wassertemperatur etwas zusammenzog (achja, übrigens: ein paar Stunden später hatte ich ein Ziehen in meiner etwas zickigen, weil eingeschränkter beweglichen linken Narbe. Und abends hatte sich die Bewegungseinschränkung spürbar verringert! WOW!) und ich trotz fehlendem Badeanzug das Gefühl hatte, dass ich obenrum was anhabe.

Fazit: Mach ich nächste Woche wieder! 🙂

___________

Wheeeeeeeeeee! It is done!

Huff. Yesterday morning I went to the public pool. After four days of cardio and weights at the gym my feet hurt like a … well, it was nasty. So I decided to give my newly bought swimming shorts a test drive and did my cardio in H2O.

For many transfolk, going to the pool is some kind of Holy Grail in terms of public visibility. Nowhere else you feel as naked and maybe also as vulnerable, even though reality begs to differ more often than not.

Taking that into account, the whole event was more anticlimactic than I had expected. I was alone in the locker room, alone in the showers (ok, admittedly I went extra early for my first time in order to minimize my apprehensions) and while I was showering after, so I simply stripped and went back to the locker with a towel wrapped around my waist.

There were a few glances directed at my scars, but those were along the lines of „uuuh, ok, big scar.“ Swimming was great, even though the scar reacted a tad to the water temperature and contracted a bit (by the by: a couple of hours later I felt traction in the left part of my scar that sometimes feels a bit less moveable than the right part. And in the evening, the mobility had definitely improved. WOOHOOOOO!) so even though I didn’t wear the bathing suit I was used to before, I felt I had something around my chest.

Bottom line: Will do it again, next week! 🙂

Advertisements

2 Gedanken zu “Ab ins Schwimmbad! // Going to the pool!

  1. Du wirst es lieben. Habe mich erst etwa 6 Monate post-op getraut, wieder zu schwimmen. Hatte recht nervige Narbenkomplikationen … 🙂 Aber zum ersten mal in Badehose! GÖTTLICH!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.