Bauchschlafen // Sleeping on my stomach

Vor meiner Mastek hatte ich D-Körbchen. Auch wenn dies vielerlei Bewegungseinschränkungen mit sich brachte, hielt mich das nie davon ab, auf dem Bauch zu schlafen, im Gegenteil: Ich empfand meine voluminöse Oberweite sogar als eine Art Übergangskissen für das Seitenschläferkissen, das ich schon seit geraumer Zeit nutze, weil ich einen Großteil der Nacht nun mal, naja, auf der Seite schlafe.

Aus der Kombination von Kater im Arm, eingeschlafenen Gliedmaßen und steifem Rücken durch eine weitere Katze in den Kniekehlen entwickelte sich vor geraumer (noch-Mädels-)Zeit ein kleiner mittnächtlicher Tanz zwischen mir und Kater Pesto: Mein Arm würde einschlafen, ich würde daraufhin sanft seinen Kopf anheben und diesen in die Kuhle meines Seitenschläferkissens drücken, mich auf den Bauch drehen, das linke Bein ausklappen, um ihn dann mit dem rechten Arm wieder in Kuschelumarmung nehmen würde. Der linke Arm hatte Pause. Und zirka eine Stunde später würde ich mich dann auf die rechte Schulter drehen. Pesto würde mir folgen, sich entlang meines Rückens ausstrecken und seine Vorderpfoten von hinten an meinem Hals platzieren.

So weit, so putzig.

Die Mastek hat auch in diesem Bereich ordentlich gewirbelt. Da war zunächst die Tatsache, dass wochenlang an ein Schlafen auf der Seite überhaupt nicht zu denken war. Geschweige denn an ein Schlafen auf der Seite mit Kater im Arm. Was zu beidseitigen Verstimmungen, zeitweisem Schlafen hinter verschlossener Tür (mit einem todtraurig im Körbchen vor der Tür nächtigenden Pesto) und neuralgischen Schmerzen meinerseits im rechten Oberschenkel (ob der unveränderten Schlafposition) führte. Alles in allem nicht sehr erquicklich. Erst Schritt für Schritt konnten wir nach dem strikten „Auf der Seite geht gar nicht“ zur Seit-Kater-in-Arm-Position zurückwechseln.

Neulich nachts dachte ich mir dann, ich könnte das mit dem Liegen auf dem Bauch mal testen. Die Erwartungen waren groß. Pesto war gerade aufgebrochen, die Wohnung zu erkunden und ich wollte den ersten Testballon ohne eventuell verstimmtes Katzengetier starten. Also ich, schwupp auf den Bauch gedreht. Und befand mich ebenso schwupp in einer Position, die sich ungefähr so weit nach unten beugte, wie eine Banane. Es ist nämlich mitnichten so, dass sich die fehlende Oberweite bei Seitenschläferkissen ohne jegliche Vorbereitung positiv auf die Lagerungssituation auswirkt. Es fehlte nun nämlich sozusagen die sanft wogende Rampe!

Seufzend drehte ich mich zurück auf die Seite.
Beim zweiten Anlauf in dieser Nacht war ich schlauer und stopfte einfach einen Arm in den leeren Raum zwischen Kissen und Brustkorb. Weil hier ja nun genug Platz war, wirkte sich das auch nicht beengend auf die Blutzufuhr aus. So ging es dann. Wird aber in Kombination mit dem Seitenschläferkissen vermutlich nicht zu meiner Lieblingsschlafposition. Sachen gibts …

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Before my top surgery, I had D-cups. And even though that came with a cornucopia of restrictions in movement, that never kept me from sleeping on my stomach: I even used my girls as a kind of intermediary between my body and my side-sleeper-pillow that I had been using for quite some time, because, well, most of the night I sleep on my side.

The combination of cat in my arm, extremities that fell asleep like clockwork, and a stiff back created by yet another cat lodged firmly into the back of my knees, Pesto and I had even developed a mid-nightly dance to change positions: My left arm would fall asleep, I would gently lift up his head and place it in the hollow of my pillow before turning onto my stomach, pulling up my left leg and embracing Pesto with my now right arm. Thus, the left arm got its much needed rest. About an hour later I would then turn onto my right shoulder and Pesto would follow, stretching along my back and placing his paws on the back of my neck.

So far, so cute.

Top surgery also did its thing here. After having to sleep on my back or in an upright sitting position for 4 to 6 weeks (effectively ruling out side-sleeping, let alone having a cat in my arm), which had led to mutual disgruntlement and temporarily sleeping behind closed doors (with an extremely sad Pesto sleeping in a cat bed on the other side of the door, tracking my every move) and neuralgic pain in my upper legs due to the monotone position, emotions were running high. Or low. Whatever, you get the picture. After the pain in my armpits slowly receded, Pesto and I then slowly found a way back to sharing our nights and arms.

Up until a couple of weeks ago, when I thought I could give sleeping on my stomach another try. Expectations were running high. Pesto had just embarked on his nightly exploration of the apartment and I decided it was wise to do the first test run without a slight weight on my shoulder. So I turned. Done. And found myself in a position strongly resembling a banana and far from being comfortable. Because, you see, the lack of my former bust does not do well with bridging the gap to the considerably higher side-sleeper-pillow. I was missing the softly swaying on-ramp!

Sighing I turned back to my side.
When I tried changing positions for the second time, I was smarter and placed one arm into the void between pillow and chest. Due to the missing mountains, there was no restriction to my circulation, which made it ok, but still not comfortable. I guess, in combination with a side-sleeper pillow, this will not be my favorite post-op position, after all.

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