Liebes Tagebuch (9) // Dear Diary (9)

Elend. Die Erkältung ist jetzt doch ausgebrochen. Das pausiert auf beinahe angenehme Weise etwas das seltsame Gefühl des Unwirklichen, das ich seit ein paar Tagen hatte. So, als ob das Leben irgendwie stehenbliebe in unserer Wohnung und um uns herum weiter tobt. Die Tage vergehen zäh, eintönig, wartend. P nimmt das genauso wahr, wie ich. Das Neue wartet um die Ecke, zeigt sich aber noch nicht wirklich. Und wir sitzen gemeinsam und warten. Da ist es fast schon eine Abwechslung, erschöpft im Bett zu liegen, die Nase zu putzen und katatonisch Mahjong zu spielen.

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The cold I was carrying around undercover for the past days has decided to show itself after all. And to my surprise it kind of pauses the weird, slightly surreal feeling that I have also been carrying around with me. A feeling like someone hit the pause-button in our apartment and life outside goes on, business as usual. The days go by sluggishly slow, monotonous, expectant. For P it feels very similar. The new is waiting, lurking around the corner, not showing itself yet. So we sit and wait. And lying in bed nigh-catatonically playing mahjong and occasionally blowing my now is almost a welcome change.

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2 Gedanken zu “Liebes Tagebuch (9) // Dear Diary (9)

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