Es ist ein Bart! // Yes. It’s a beard!

Naja, halbwegs zumindest. Seit ich mich auch bei meinen Schülern geoutet habe, rasiere ich die Haare in meinem Gesicht nicht mehr. Dadurch finde ich dann doch ein paar mehr Haare in meinem Gesicht, als ich zuvor im einmal-die-Woche-rasieren-Modus erkennen konnte. Es stachelt, juckt und stichelt, inzwischen habe ich sogar das vor einigen Monaten (genauer gesagt im März) in äußerst optimistischer Stimmung erworbene Bartöl in Gebrauch genommen, um die Juckerei etwas zu mildern. Und siehe da, neben einem recht angenehmen Geruch tut es ganz genau das.

Ich finde es spannend, wie sich die Gesichtshaut mit den neuen Haaren herumschlägt. Neben der Irritation und dem Juckreiz scheint es, als würde insbesondere die Partie zwischen Oberlippe und Nase steifer werden, weniger beweglich. Unter dem Kinn „juckt“ die ganze Sache schon sehr viel weniger, es sei denn, ich lege mal das Kinn auf die Brust. Dann stachelt auch das. Beruhigen tut mich, dass sich neben den einzelnen borstigen, eher dunklen und inzwischen längeren Haaren kleine, feine, dünne, neue Haare ihren Weg bahnen. Ich sehe also Anlass zur Hoffnung, dass das alles noch dichter, noch mehr wird.

In Zeiten der OP-Verschiebung und der generellen Anspannung ist die Auseinandersetzung mit Gesichtsbehaarung beinahe meditativ, allerdings auch nicht sonderlich ergiebig. Deswegen höre ich jetzt auch schon wieder auf und schreibe über etwas anderes.

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Well, at least it is slowly resembling one. After coming out to my students and then embarking on my sabbatical I stopped the weekly shaving routine and voilà: More and more hair. Itchy, needly hair that actually made me pull out that beard oil I had bought in a very optimistic mood that March afternoon a while back. And yay, apart from giving a very pleasant smell, it stops the itching!

It is fascinating how much the skin of your face changes with the new follicle popping up here and there. Apart from the irritation and the itching it feels as if the whole bit between my upper lip and nose has become more solid. I can definitely move it less. The hair (still reluctant to call it beard, I see) there itches less, unless I push my chin really low and it touches the lower part of my neck. And what really put me at peace after frantically fearing the opposite: between this hard, long and predominantly black hair there is a significant amount of shy, thin stubble coming up between them. So there is hope!!!

In times of rescheduled surgery and an overall feeling of anxious anticipation, rambling on about facial hair has a relaxing effect on me, but alas, it is not a topic to prolong unnecessarily. Which is why I’ll stop now and write about something else.

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