Erledigt // It is done!

Eigentlich, ja eigentlich, sollte dieser Post nur einen Titel haben. „It is done“ war einer meiner geliebten, von einem Freund von Hand geklöppelten Benachrichtigungssoundbites auf meinem Apple Powerbook 145b, das ich mir im Sommer 1995 mit versengten Füßen aus meinem Großküchensommerjob gekauft habe. Immer, wenn etwas gespeichert wurde, sagte mein heiß geliebtes Powerbook „It is done“.

Exakt dieser Satz, einem Zauberer oder einer Fee nach Gewährung eines Wunsches ähnlich, schwebt mir nun schon seit Stunden ständig vor meinem geistigen Ohr. Beim Einkaufen im Supermarkt. Beim Tanken. Beim Biss in einen noch leicht warmen Spinat-Lauch-Börek an der Ampel in Biebrich. Beim Tragen des Einkaufs in die Wohnung, beim Herzen der Katzen.

It is done. Heute war das rechtskräftige Urteil vom Amtsgericht Frankfurt im Briefkasten. Lasst die Magie der Worte beginnen. Ab jetzt betrachtet auch der Staat mich als Emmett Maximilian. Männlich (was auch immer männlich bedeuten mag, wird sich sicherlich noch erweisen).

Leider bin ich erkältet, daher nur ein geringes Maß an Euphorie. Aber ich merke die unglaubliche Ruhe, die dieser Brief über mich gebracht hat. Stille. Tiefe Stille in mir. Der Kopf vom roten Kater liegt in meiner linken Armbeuge. Während ich tippe, wackelt sein Kopf immer leicht hin und her. Ab und zu gähnt er. Ruhe. Abschied. Neuanfang. Magie. Ich schreibe die ersten Zeilen meines neuen Kapitels. Und bin unendlich dankbar, an diesem Punkt angelangt zu sein.


 

This post was supposed to have only one title. „It is done“ was one of my beloved soundbites that a friend transfered to my Apple Powerbook 145b shortly after I bought it from the money I earned from my summer kitchen job in 1995. The job that got my feet burnt. Every time I saved something, my powerbook would let me knot that „It is done“.

It is exactly that sentence, sounding like a wizard or witch granting a wish (whichevery movie this bite was taken from, escapes me) and accompanied by a chime that has been playing for my inner ears for the past couple of hours. While shopping groceries. While filling up on gas. While taking a bite of my still remotely warm spinach-leek börek at a traffic light in Wiesbaden Biebrich. While carrying the groceries to our apartment. While hello-ing the cats.

It is done. Today the final judgement from the district court Frankfurt was in the mail. Let the magic of words begin. From now on, the state will also consider me to be Emmett Maximilian, male (whatever „male“ will turn out to mean leaves to be proven).

Sadly, I am down with the cold, preventing me to go fully ballistic with euphoria. Instead, a little brook of happiness. I feel the incredible peace that this letter has brought upon me. A deep, silent kind of peace. Silence. The head of our ginger tom is bobbing slightly in my arm with every letter I type. Every now and then, he jawns, releasing odeur de chat to my nose. Peace. Goodbye. a new start. Magic. I am typing the first lines of my newest chapter and am incredibly grateful to have reached this point.

 

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