Stimm-tief / All-time low

Neun Monate und ein paar zerquetschte stehe ich nun schon unter dem „Einfluss“ von Testosteron. Neun Monate, in denen zunächst mehr so gar nichts passierte und dann alles auf einmal.

Und doch lässt sich mein Stimmungsbogen derzeit wohl mit den Worten „demotiviert“ und „niedergeschlagen“ am besten beschreiben. Witzig finde ich das nicht, denn eigentlich geht es mir von der Grundverfassung her ganz gut. Besonders meine Stimme macht mir Freude. In den letzten vier Wochen hat sie nochmals einen deutlichen Hopps in Richtung Bass getan und mich weiter in Richtung kleiner, dicker Mann mit viel zu tiefer Stimme verortet. Was recht ist.

Und doch. Das tägliche Training, das ich inzwischen schlicht als Pflichttermin zwischen Vormittag und Nachmittag gequetscht habe, zeigt sich nach wie vor nicht auf der Waage und ich muss mich zusätzlich mit Arbeitsbergen undrenitenten Anverwandten herumschlagen, die meinen, jetzt plötzlich nach über einem Jahr vielleicht doch wieder mit mir reden zu wollen. Obwohl ich das eigentlich gar nicht mehr möchte. Die mir entgegengebrachte Ablehnung hat mich bei allem Verständnis für die außergewöhnliche Natur meiner Veränderung verletzt zurückgelassen. Und desillusioniert. Und einfach müde. Aber ich bin kein Mensch, der ausgestreckte Hände wegschlägt, wenn sie ehrlich gemeint sind. Wie weit es damit her ist, wird sich in absehbarer Zeit zeigen.

Das Aushalten dieser Stimmung fällt mir schwer. Ich bin angegrätzt, schwer erträglich für P und manchmal, wenn ich wirklich in Rage bin, könnt ich was zerhauen. So sieht es aus.

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A couple of days ago I hit nine months on my t-meter. Nine months that were marked by, well, not much, over the first couple of months. And then: everything at the same time.

And yet, my mood has been awfully low lately. Which I don’t really appreciate, as my general outlook on life has never been better. And keeping with the „low“, my voice is once of the reasons I am really happy. Over the last couple of weeks it has been hitting that bass big time, hence sending me spiralling towards a self-image of little fat man with a way too low voice. Which is alright with me.

And yet. Running to the gym every single fucking day, ruining my lunch break and forcing me to work well into the evening hasn’t really done much when it comes to showing on the scales. And when I am not at the gym I need to deal with relatives who have decided (with birthdays coming up) that they want to get in touch despite me being me. Which is something I feel more than a tad ambivalent about. The rejection I had to face in that particular case was so profound that I am still deeply hurt. And disillusioned. And tired. Still, I am a person who will not push away a hand reaching out, as long as they are serious about it. And how serious this approach is, only time will tell.

Accepting this kind of low is hard. I am grouchy and whiny at the same time. Which is also hard to bear for P. And sometimes, when anger hits me, I would really, really like to break something. Anything.

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